Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen

Ausschuss

19. Ausschusssitzung

UN-Gebaude-GenfDie 19. Sitzung des Ausschusses findet vom 9-13. September 2013 in Genf statt.
Die Tagung findet im Palais Wilson, First Floor Conference Room nehmen.

Der Ausschuss akzeptiert Schriftsätzen durch Nichtregierungsorganisationen, nationalen Menschenrechtsorganisationen und anderen Beteiligten über die Umsetzung der Konvention durch die Vertragsstaaten. Organisationen, die Informationen an den Ausschuss einreichen möchten, können dies per E-Mail an das Sekretariat des Ausschusses an cmw@ohchr.org im Word-Format, das anzeigt, ob die Informationen auf der Website CMW veröffentlicht werden und, wenn möglich, auch in Papierform an die unten angegebene Adresse.

Schriftliche Stellungnahmen sollte so kurz und präzise wie möglich zu beantworten die wichtigsten Fragen der Menschenrechte, die sich unter den Artikeln der Konvention beeinflussen Wanderarbeitnehmer und ihrer Familien in den betreffenden Vertragsstaat sowie Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen von diesem Vertragsstaat , die im Ausland leben. Schriftliche Stellungnahmen sollten im Hinblick auf die Unterstützung des Ausschusses bei der Formulierung gezielte Schlussfolgerungen und Empfehlungen, sowie Listen von Fragen vorbereitet zu sein, und im Falle der Listen von Fragen vor der Berichterstattung, bei der Ermittlung der zentralen Fragen, die in dem Staat, Partei angesprochen werden nachfolgenden periodischen Bericht. Schriftliche Stellungnahmen von externen Parteien sind nicht als offizielle Dokumente der Vereinten Nationen veröffentlicht und wird daher nicht von der UN-Sekretariat übersetzt werden.

Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und anderen Beteiligten kann auch Informationen mündlich zu den Vertragsstaaten unter Berücksichtigung direkt an den Ausschuss in öffentlicher Sitzung und / oder informelle Treffen zu diesem Zweck geplant.

Organisationen, die mündliche Briefings bieten sollten den Secretary of CMW. Teilnehmer zur mündlichen Interventionen im öffentlichen Sitzung sollte mit sich bringen 20 Exemplare ihrer Aussagen zur Verteilung an die Ausschuss Sachverständige und Dolmetscher.

Ausschuss zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer

UN-MenschenrechtsratDie Wanderarbeiterkonvention ist eine der Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen (Resolution 45/158 der UN-Generalversammlung). Die Überwachung der Umsetzung erfolgt durch den Ausschuss zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen (Committee on the Protection of the Rights of All Migrant Workers and Members of Their Families). Der Ausschuss besteht aus unabhängigen Experten, die nach Inkrafttreten der Konvention ihre Arbeit im März 2004 aufnahmen. Von anfänglich 10 Mitgliedern ist die Anzahl der Ausschussmitglieder 2010 auf 14 erhöht worden. Er tagt in Genf und hält in der Regel zwei Sitzungen pro Jahr ab.

Alle Vertragsstaaten sind verpflichtet, regelmäßige Berichte dem Ausschuss vorzulegen, in denen dargelegt wird, wie die Rechte in dem jeweiligen Land umgesetzt werden. Ein Jahr nach dem Beitritt zum Übereinkommen müssen die Staaten einen Bericht abgeben und dann in einem regelmäßigen Turnus von fünf Jahren. Der Ausschuss prüft jeden Staatenbericht und lässt seine Bedenken und Empfehlungen an den Vertragsstaat in der Form von „abschließenden Bemerkungen“ zukommen. Die Behandlung von Staatenbeschwerden nach Art. 76 ist ebenfalls Aufgabe des Ausschusses. Weiterhin ist der Ausschuss zuständig für einzelne Beschwerden oder Mitteilungen von Personen, die behaupten, dass ihre Rechte im Rahmen der Konvention verletzt wurden (Individualbeschwerde, Artikel 77 der Wanderarbeiterkonvention).